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Termin: 27.09.2015 17:00 Uhr

Sonderkonzert - Ensemble "nimmersêlich"

Von Sünde und Vergebung - Geistliche Lieder am Vorabend der Reformation


 

 

 

 

 

Ensemble "nimmersêlich"

 

VON SÜNDE UND VERGEBUNG

 

 

 


Sonntag 27. September 2015 | Schlosskirche | 17:00 Uhr



Von Sünde und Vergebung
Geistliche Lieder am Vorabend der Reformation

 


Frankreich und Italien, welche als kulturelle Zentren des Mittelalters gelten, waren Schmelztiegel und Keimpunkte verschiedener neuer und aufregender Musikstile. In der Provence entstand im frühen 11. Jahrhundert die Sangeskunst der Trobadore, welche sich im Laufe weniger Jahrzehnte im gesamten christlichen Abendland ausbreitete und sich als Minne- und Spruchsang in den deutschsprachigen Ländern und Fürstentümern etablierte. In Paris wurde zu Weihnachten im Jahr 1199 vermutlich die erste 4stimmige Komposition aufgeführt. Die Avantgarde der französischen Ars Nova traf im 14. Jahrhundert auf italienische Rhythmik und verschmolz so zu der raffinierten Melodik und Rhythmik der Ars Subtilior. Im Burgund des 15. Jahrhunderts erklangen mehrstimmige Kompositionen von berückender Schönheit.

Ganz anders in den deutschsprachigen Gebieten. Hier legte man besonders großen Wert auf die „alten Meister“ und so wurde bis weit in das 17. Jahrhundert hinein eine einstimmige und rhythmuslose Musizierpraxis geübt und verfeinert. Besonders beliebte Melodien der Minnesänger lebten als „Töne“ in den Liedern und Sprüchen der Meistersinger fort, fanden Eingang in die Kirchenmusik oder wurden geistlich umgedichtet. Noch Martin Luther bediente sich bei den in seinen Namen überlieferten Liedern solcher präexistenten Melodien. Spät im  15. Jahrhundert wurden auch deutsche Melodien mehrstimmig komponiert. Auffällig ist dabei aber, das die Einstimmigkeit auch hier noch überaus präsent ist, wenn nicht sogar einstimmige Melodien die Vorlage waren, die Basis für diese Kompositionen legten.

Solche einstimmigen und auf einstimmigen Vorlagen basierenden Lieder des späten 15. und frühen 16. Jahrhunderts, stellt Nimmersêlich in seinem Programm „Von Sünde und Vergebung“ vor. Die Buntheit und Vielfalt der Musik findet sich hier nicht in ausufernden und raffinierten Kompositionen wieder, sondern in der ruhigen Schlichtheit erzählender Dichtkunst, umrahmt von kurzen lebendigen Instrumentalstücken.

 

 

 

Ensemble "nimmersêlich":

Robert Schuchardt – Drehleier, Quinterne, Moraharpa
Katharina Hölzel – Schalmei, Flöten, Harfe
Martin Uhlig – Laute, Fidel
Viola Baither – Gesang, Portativ
Kathrin Kläber – Gesang, Glockenspiel

 

 

homepage des Ensembles

 

 

 

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Eintritt: 12,- €
- Kinder und Jugendliche von 7 - 16 Jahren: 5,- €
- freier Eintritt für Kinder 0 - 6 Jahre

 

 

Vorverkauf über den Gosecker online-Shop  www.asinamusic.com

 

oder "klassische" Bestellung

per Telefon: 03443 - 34 82 580 (wochentags am Vormittag)
per eMail: brief@schlossgoseck.de

 

 

 

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